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13.04.2018Brandenburgischer Ausbildungspreis 2018 startet: Bewerbungen ab sofort möglich | 053/2018

Um die betriebliche Ausbildung im Land Brandenburg weiter zu stärken, lobt das Arbeitsministerium auch in diesem Jahr wieder den „Brandenburgischen Ausbildungspreis“ aus. Ab sofort können sich Unternehmen bis zum 15. Juli 2018 dafür bewerben. Der Ausbildungspreis wird in zehn Kategorien vergeben. Die zehn Preisträger erhalten jeweils ein Preisgeld von 1.000 Euro. Die Verleihung findet am 29. November 2018 in der Staatskanzlei in Potsdam statt.

Arbeitsministerin Diana Golze ruft alle engagierten Ausbildungsbetriebe auf, ihre Bewerbung einzureichen: „Wer mit guten Ausbildungsbedingungen junge Menschen für einen Beruf selbst qualifiziert, hat die besten Karten beim Thema Fachkräftesicherung. Unser Ziel ist es, dass alle jungen Brandenburgerinnen und Brandenburger in ihrer Heimat eine Ausbildung beginnen können. Dafür muss die Zahl der Ausbildungsbetriebe steigen. Aktuell bilden nur 22 Prozent aller Betriebe in Brandenburg tatsächlich aus. Das sind zu wenige. Mit dem Ausbildungspreis würdigen wir diesen wichtigen Einsatz und wollen gleichzeitig noch mehr Betriebe motivieren, selbst in die Ausbildung junger Menschen zu investieren.“

Gesucht werden Betriebe, die sich zum Beispiel durch Qualität und Kontinuität in der Ausbildung auszeichnen, innovative Ausbildungselemente nutzen, sich ehrenamtlich engagieren oder benachteiligten Jugendlichen mit entsprechender Unterstützung eine Ausbildung ermöglichen.

Der Bewerbungsbogen und die Bewertungskriterien sind im Internet unter www.ausbildungskonsens-brandenburg.de eingestellt. Betriebe und Einrichtungen des öffentlichen Dienstes sind diesmal von der Bewerbung ausgeschlossen.

Der Brandenburgische Ausbildungspreis steht unter der Schirmherrschaft von Ministerpräsident Dietmar Woidke und ist eine Initiative des Brandenburgischen Ausbildungskonsenses – einem Bündnis von Wirtschaft, Industrie- und Handelskammern, Handwerkskammern, Gewerkschaften, der Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit und der Landesregierung.

Der Wettbewerb wird bereits zum 14. Mal ausgeschrieben und mit Mitteln aus dem Europäischen Sozialfonds finanziert. Im vergangenen Jahr haben sich 83 Unternehmen beteiligt.

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