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Sonnen-Spaß mit Kindern

Sonnencreme und Sonnenhut, © Daddy Cool / Fotolia © Daddy Cool / Fotolia

Im ersten Lebensjahr ist Schatten angesagt

In den ersten zwölf Lebensmonaten sollte ein Kind möglichst gar keiner direkten Sonnenbestrahlung ausgesetzt sein, aber auch bis ins Vorschulalter gilt: Pralle Sonne möglichst vermeiden. 

  • Achten Sie darauf, dass Ihr Baby keine pralle Sonne abbekommt und immer einen Schattenplatz hat. Meiden Sie auch mit Sonnenschutz, wie Schirm oder Verdeck, die pralle Sonne, damit Ihr Kind nicht überhitzt wird.
  • Sonnenschutzmittel sollten im ersten Lebensjahr möglichst nicht verwendet werden, da sie die empfindliche Babyhaut unnötig belasten.
  • Babyöl ist kein Sonnenschutzmittel, sondern fördert noch die Lichtempfindlichkeit der Haut!

Den einfachsten und gleichzeitig wirksamsten Sonnenschutz bieten schattige Plätze und sonnengerechte Kleidung, und gerade während der stärkeren Mittagssonne sollte besser eine Pause eingelegt werden.

 

Sonnengerechte Kleidung

Kleinkind im Freibad mit Sonnenschutz-Kleidung, © Henry Czauderna / Fotolia © Henry Czauderna / Fotolia

 

Den wirksamsten Schutz bietet – neben schattigen Plätzen – eine sonnengerechte Kleidung „von Kopf bis Fuß“:

  • Der Kopf, insbesondere auch Gesicht, Nacken und Ohren sind sehr empfindlich. Achten Sie deshalb darauf, dass Ihr Kind in der Sonne immer einen Hut, eine Kappe oder ein Tuch mit Schirm und Nackenschutz trägt.

Die Kleidung sollte luftig und nicht zu eng sein und möglichst viel vom Körper bedecken. Langärmelige Hemden oder T-Shirts und weit geschnittene, möglichst lange Hosen sind ideal. Mittlerweile gibt es T-Shirts, Hemden und Hosen, deren Stoffe durch besondere Webtechniken oder Imprägnierungen einen besonderen UV-Schutz bieten. Diese sollten dem „UV-Standard 801“ entsprechen und der UV-Schutzfaktor (UPF) sollte mindestens 30 betragen.

  • Beim Plantschen oder Schwimmen werden Schultern und Rücken am besten durch ein T-Shirt geschützt. Der Stoff sollte also entweder sehr fest gewebt oder am besten mit einem UV-Schutzfaktor ausgestattet sein.
  • Schuhe sollten den Fuß – auch Ferse und Fußrücken – weitgehend bedecken.

 

Sonnenschutzmittel richtig verwenden

Alle nicht geschützten Körperteile wie Hände, Gesicht, Fußrücken durch Sonnenschutzmittel müssen geschützt werden. 

  • Verwenden Sie nur speziell für Kinder geeignete Sonnenschutzmittel. Cremes und Lotionen trocknen die Kinderhaut weniger aus als zum Beispiel Gele.
  • Das Sonnenmittel sollte UV-A- und UV-B-Strahlen blocken mit einem Lichtschutzfaktor von min. 30.
  • Cremen Sie alle unbedeckten Körperstellen vor dem Hinausgehen – am besten etwa eine halbe Stunde vorher – sorgfältig ein.
  • Cremen Sie die Haut bei längeren Aufenthalten im Freien wiederholt ein. Da das Sonnenschutzmittel durch Schwitzen und Abrieb abgetragen wird, ist dieses wiederholte Auftragen nötig, um den Schutz aufrechtzuerhalten. Die durch den Lichtschutzfaktor angegebene Schutzdauer des Mittels verlängert sich hierdurch jedoch nicht.
  • Verwenden Sie für Aufenthalte am und im Wasser besonders wasserfeste Sonnenschutzmittel
  • Erneuern Sie nach jedem Baden den Sonnenschutz.

 

Auch die Augen brauchen Schutz

Nicht nur die Haut braucht besonderen Schutz, auch die Augen reagieren besonders empfindlich auf Sonnenlicht und UV-Strahlen.

Achten Sie deshalb darauf, dass die Augen Ihres Kindes durch eine entsprechende Kopfbedeckung mit Sonnenschirm oder durch eine Sonnenbrille mit UV-Filter geschützt sind.