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11.06.2018Wanderausstellung „Lesben, Schwule, Trans* in Brandenburg – gestern und heute“

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleginnen und Kollegen,

die Lebensweisen und Alltagserfahrungen von Lesben, Schwulen, Transsexuellen und Transgender in Brandenburg sind Thema einer Wanderausstellung, die ab dem kommenden Freitag, den 15. Juni 2018, im Sozialministerium gezeigt wird. Die Schau macht historische Zusammenhänge zwischen Emanzipationsbewegungen und gesellschaftlichen Entwicklungen deutlich. Thematisiert wird zudem die Geschichte von Diskriminierung und Verfolgung. Die Ausstellung fängt beim Kaiserreich an, zeigt das Leben von Lesben, Schwulen und Trans-Menschen in der Weimarer Republik, im Nationalsozialismus und in der Sowjetischen Besatzungszone sowie der DDR. Daneben behandelt die Schau den Strafrechtsparagraphen 175 und seine Auswirkungen. Sozialstaatssekretärin Almuth Hartwig-Tiedt wird die Ausstellung eröffnen. Christiane Leidinger, Gastprofessorin an der Hochschule Düsseldorf, wird ein Grußwort halten.

Zu diesem Presse-Termin sind Sie herzlich eingeladen:

Wann:

Freitag, 15. Juni, 10:00 Uhr

Wo:

Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie

Foyer, Haus S,   Henning-von-Tresckow-Str. 2-13, 14467 Potsdam

 

Die Ausstellung wird bis zum 6. Juli 2018 zu sehen sein. Erarbeitet haben sie der Verein Lola für Demokratie in Mecklenburg-Vorpommern e.V. und die Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg – Fachbereich Soziale Arbeit. Die historische Aufarbeitung der Verfolgung von Homosexuellen ist Bestandteil des „Aktionsplans „Queeres Brandenburg“. Das Sozialministerium hat die Ausstellung aus Lottomitteln in Höhe von 10.594 Euro gefördert.

Brandenburg hat 1992 als erstes Bundesland ein Diskriminierungsverbot aufgrund der sexuellen Identität in seine Landesverfassung aufgenommen. Seitdem hat das Land immer wieder Zeichen gegen Benachteiligung und Diskriminierung geschlechtlicher und sexueller Vielfalt gesetzt. Unter anderem gibt es seit Ende 2017 einen „Aktionsplan für Akzeptanz von geschlechtlicher und sexueller Vielfalt, für Selbstbestimmung und gegen Homo- und Transphobie in Brandenburg“. Das Land fördert zudem eine Landeskoordinierungsstelle für LesBiSchwule & Trans* Belange, die LesBiSchwule Tour und viele weitere Projekte.

 

Mit freundlichen Grüßen
Marina Ringel

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