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11.07.2018Gesundheitsministerin Golze besucht Rheumaklinik in Treuenbrietzen | 107/2018

Diana Golze Neues Fenster: Bild - Ministerin - vergrößern Foto: BILDHAUS. Karoline Wolf

Die Behandlung von rheumatischen Erkrankungen ist heute Thema eines Besuchs von Gesundheitsministerin Diana Golze im Johanniter-Krankenhaus im Fläming Treuenbrietzen. Golze sagte: „Das Johanniter-Krankenhaus Treuenbrietzen hat sich in den 25 Jahren nach der Übernahme zu einem unverzichtbaren Anker in der Gesundheitslandschaft Brandenburgs entwickelt. Das Krankenhaus ist die größte Rheumaklinik in Brandenburg und gehört mittlerweile auch deutschlandweit zu den wichtigsten Zentren für diese Krankheit. Das Haus hat sich über Ländergrenzen hinaus einen sehr guten Ruf erarbeitet.“ Diana Golze besichtigte auch die Kältekammer. Die Klinik in Treuenbrietzen bietet als einer von wenigen Orten in Deutschland Ganzkörper-Kältetherapien an.

Die Johanniter haben das ehemalige Kreiskrankenhaus in Treuenbrietzen im Jahr 1993 übernommen und Schritt für Schritt zu einem überregional bedeutenden Fachkrankenhaus ausgebaut. Die Fachklinik ist seit 2008 als osteologisches Schwerpunktzentrum zertifiziert und trägt seit 2013 das Gütesiegel des Verbandes Rheumatologischer Akuteinrichtungen – als eine von rund 20 Rheumakliniken in Deutschland. Das Klinikum arbeitet zudem mit der Medizinischen Hochschule Brandenburg zusammen und leistet somit einen wertvollen Beitrag zur Ausbildung der zukünftigen Ärztinnen und Ärzte.

Golze: „Rheuma ist nicht heilbar, es kann aber behandelt werden – je früher, desto besser. Deshalb ist es wichtig, dass die Krankheit im frühen Stadium erkannt wird. Die Patientinnen und Patienten brauchen eine qualitätsgesicherte Versorgung, um Lebensqualität zu erhalten oder zurück zu gewinnen. Schwerpunktzentren wie das Haus in Treuenbrietzen tragen entscheidend dazu bei, dass chronisch Kranke in Brandenburg gezielt und kompetent behandelt werden können.“

Das Johanniter-Krankenhaus in Treuenbrietzen gehört zu den zehn Zentren im Land mit besonderen Aufgaben. In diesem Jahr sind diese Zentren benannt worden, um als organisatorische Einheiten mit herausragender Fachexpertise die Versorgungseinrichtungen in der jeweiligen Region zu vernetzen und die Qualität der Behandlung zu sichern und zu verbessern. Neben Treuenbrietzen gibt es in Brandenburg sieben Tumorzentren sowie das Zentrum für Epilepsie in der Klinik Tabor in Bernau und das Zentrum für Parkinson im Klinikum Beelitz.

Neben Rheuma werden in Treuenbrietzen auch Lungenkrankheiten und orthopädische Beschwerden behandelt. Daneben ist das Haus Fachklinik für Psychiatrie und Psychosomatik. Die Patientinnen und Patienten erhalten eine Betreuung auf der Grundlage einheitlicher Qualitätsstandards. Das Fachkrankenhaus hat eine Kapazität von 382 Betten. Das Land hat dem Krankenhaus seit 1991 Fördermittel in Höhe von insgesamt 74,7 Millionen Euro bereitgestellt. Im Jahr 2018 ist dem Krankenhaus eine Investitionspauschale in Höhe von rund 1,9 Millionen Euro bewilligt worden. Im Jahr 2017 wurde eine Investitionspauschale von rund 1,5 Millionen Euro ausgezahlt.

Rheuma bezeichnet Beschwerden am Stütz- und Bewegungsapparat mit oft starken Schmerzen und Einschränkungen der Beweglichkeit. Ursache ist häufig eine Störung des Immunsystems – wie es dazu kommt, ist aber immer noch unbekannt. Die Beeinträchtigungen führen im späteren Verlauf oftmals zu längeren Arbeitsunfähigkeitszeiten und vorzeitiger Berentung. Diese Einbußen können durch eine frühzeitige Diagnostik und gute medizinische Behandlung in vielen Fällen vermieden oder verzögert werden. In Brandenburg sind 90.000 Menschen von rheumatischen Erkrankungen betroffen.

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