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30.08.2018Ausstellung „Gut älter werden im vertrauten Wohnumfeld“ im Sozialministerium | 134/2018

Von der Männer-Werkelecke, dem wandernden Kaffee-Kränzchen bis hin zum Fotoprojekt gegen Demenz – innovative Projekte für gutes Altern werden jetzt im Sozialministerium vorgestellt. Heute eröffnete die Wanderausstellung „Gut älter werden im vertrauten Wohnumfeld“ der Fachstelle „Altern und Pflege im Quartier“ (FAPIQ). Sie zeigt Projekte oft ehrenamtlicher Initiativen, die es älteren Menschen ermöglichen, weiter ein selbstbestimmtes Leben zu führen.

Die Wanderausstellung, die 20 Projekte vorstellt, ist im Sozialministerium bis zum 4. Oktober zu sehen (montags bis donnerstags von 6:00 bis 19:00 Uhr, freitags von 6:00 bis 18:00 Uhr).

Die Fachstelle Altern und Pflege im Quartier (www.fapiq-brandenburg.de) ist die größte Maßnahme der Brandenburger Pflegeoffensive, die im Herbst 2015 gestartet wurde. FAPIQ soll die Landkreise und kreisfreien Städte, Initiativen und Akteure vor Ort bei der Entwicklung einer regionalspezifischen generationengerechten Infrastruktur unterstützen. Sie berät, begleitet und qualifiziert die Akteure und fördert den Erfahrungsaustausch zu guten Praxis-Beispielen. Seit 2016 unterstützt die Fachstelle dabei auch die Umsetzung innovativer Projekte im Land mit ihrem jährlichen Förderaufruf „Gut älter werden im vertrauten Wohnumfeld“.

Ziel ist es, die Quartiere an den wachsenden Anteil lebensälterer Menschen in Brandenburg anzupassen. Orte der Begegnung und lebendige Nachbarschaften helfen, dass sich ältere Menschen weniger einsam fühlen, dass sie körperlich und geistig fit bleiben. Das kann Pflegebedürftigkeit nachweislich verhindern oder verzögern.

Beispielsweise legen in Spaatz (Landkreis Havelland) ältere und jüngere Menschen gemeinsam eine Streuobstwiese an. In Letschin (Märkisch-Oderland) werden in der „Seniorenakademie“ lebhafte Debatten zum Altern im ländlichen Raum geführt. In Schönheide bei Spremberg (Spree-Neiße) entstand ein Netzwerk zur gegenseitigen nachbarschaftlichen Unterstützung von Menschen, die noch keinen Pflegebedarf haben, aber auf Hilfe im Alltag angewiesen sind.

Insgesamt wurden bei der FAPIQ mit Standorten in Potsdam, Eberswalde, Neuruppin, Luckenwalde und Lübben in den Jahren 2016 bis 2018 65 Projekte eingereicht. Allein in den Jahren 2016 und 2017 hat die Fachstelle zudem rund 1.300 Beratungsgespräche durchgeführt. Für den jährlichen Förderaufruf stehen aus Mitteln der Brandenburger Pflegeoffensive bis zu 50.000 Euro zur Verfügung.

Die Fachstelle FAPIQ wird gefördert vom Sozialministerium, den Landesverbänden der Pflegekassen und dem Verband der privaten Krankenversicherung im Land Brandenburg. Sie ist eine Kooperation von Gesundheit Berlin-Brandenburg e.V., der Alzheimer-Gesellschaft Brandenburg e.V. Selbsthilfe Demenz und dem Institut für Gerontologische Forschung e.V.

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