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04.10.2018Modellprojekt Schulgesundheitsfachkräfte soll fortgesetzt werden | 149/2018

Ergebnisse der Evaluationen zum Modellprojekt Schulgesundheitsfachkräfte vorgestellt. Verlängerte Projektphase bis 2020 in Vorbereitung.

Potsdam – Der Einsatz von Schulgesundheitsfachkräften beeinflusst positiv die Gesundheitskompetenz von Kindern und Jugendlichen, Eltern und Lehrkräften. Dies geht aus den wissenschaftlichen Evaluationen im Rahmen des Modellprojektes „Schulgesundheitsfachkräfte an öffentlichen Schulen im Land Brandenburg“ hervor, die am Donnerstag auf einer Fach-tagung in Potsdam veröffentlicht wurden. Trotz des kurzen Praxiseinsatzes von knapp 18 Monaten würden die vorliegenden Daten einen positiven Effekt belegen, wie es im Abschlussbericht der Charité Berlin – Institut für Gesundheits- und Pflegewissenschaft für den ersten bundesweiten Praxis-test des Projektes heißt. Eine verlängerte Erprobung und systematische Beobachtung sei daher notwendig.

Das Modellprojekt soll bei positiver Haushaltsbestätigung um zwei Jahre im Land Brandenburg verlängert werden. Eine weitere Projektphase erfolgt dann von November 2018 an bis Ende 2020.

Seit Februar 2017 sind im Rahmen des Modellprojektes 10 Schulgesundheitsfachkräfte in Brandenburg an 20 Schulen in 9 Modellregionen Cottbus, Frankfurt (Oder), Brandenburg/Havel, Elbe-Elster, Barnim, Potsdam-Mittelmark, Teltow-Fläming, Prignitz, und Ostprignitz-Ruppin im Einsatz. Die Fachkräfte sind vor allem bei Verletzungen oder Erkrankungen schnell zur Stelle, beraten in Gesundheitsfragen von der richtigen Ernährung bis zu ausreichender Bewegung, unterstützen die Kinder- und Jugendgesundheitsdienste der Kommunen und betreuen chronisch kranke Kinder an den Schulen. Evaluiert wurde das Modellprojekt von der Charité Universitäts-medizin Berlin. Die Gesellschaft zur Förderung sozialer Innovationen e.V. (GFSI) untersuchte das Curriculum und die Leuphana-Universität Lüneburg prüfte die Bildungseffekte. In Hessen beteiligen sich 10 Schulen an dem Projekt.

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