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28.11.2018Welt-AIDS-Tag am 1. Dezember / Karawanskij: Vorurteile gegen HIV-Infizierte abbauen | 185/2018

Zum Welt-AIDS-Tag fordert Gesundheitsministerin Susanna Karawanskij mehr Aufklärungsarbeit und Solidarität mit Infizierten: „Es ist wichtig, in der Öffentlichkeit weiter über HIV und AIDS aufzuklären und Vorurteile abzubauen. Betroffene können mit der Krankheit heute dank verbesserter Therapien gut leben, aber die Stigmatisierung und soziale Ausgrenzung ist enorm belastend.“

Seit diesem Oktober sind in Deutschland HIV-Selbsttests frei verkäuflich. Gesundheitsministerin Karawanskij ruft Brandenburgerinnen und Brandenburger auf, das neue Angebot zu nutzen: „Der neue HIV-Selbsttest ist ein weiterer Erfolg in der HIV-Prävention. Er hilft Menschen, die unsicher sind, schneller Gewissheit zu bekommen, ob sie HIV-infiziert sind oder nicht.“ Menschen mit HIV haben heute eine fast normale Lebenserwartung und können leben wie alle anderen Menschen. Um den bestmöglichen Effekt zu erzielen, sollte eine HIV-Infektion so früh wie möglich behandelt werden. Und auch HIV-Übertragungen können so verhindert werden.

Unter dem Motto „Stopp die Diskriminierung von Menschen mit HIV“ werden an diesem Samstag (01.12.) in Potsdam Rote Schleifen als Zeichen der Solidarität mit HIV-Infizierten verteilt und Spendengelder für den Nothilfe-Fonds und für die Projektarbeit des AIDS-Hilfe Potsdam e.V. gesammelt. An der Aktion beteiligen sich u.a. in den Bahnhofspassagen Potsdam ab 10 Uhr Finanzminister Christian Görke und der Chef der Staatskanzlei, Staatssekretär Martin Gorholt, sowie in der Innenstadt (Brandenburger Straße/Ecke Dortustraße) ab 11 Uhr Gesundheitsministerin Susanna Karawanskij.

Nach Schätzungen des Robert-Koch-Institutes lebten Ende 2017 im Land Brandenburg mehr als 400 Menschen mit einer HIV-Infektion. 290 davon wussten zu dem Zeitpunkt allerdings nichts darüber, dass sie sich mit dem HI-Virus infiziert haben. Geschätzt fünf Menschen sind an den Folgen der Infektion in Brandenburg im Jahr 2017 gestorben. Seit der Bekanntheit der Erkrankung und ihrer Ursachen waren es 100 Menschen. Die Landesregierung unterstützt die HIV/AIDS-Arbeit in Brandenburg jährlich mit insgesamt 225.000 Euro.

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