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29.03.2019Arbeitsmarktzahlen März 2019 / Erfolgreiche „Einstiegszeit“: Junge Menschen werden bei der Arbeitssuche unterstützt | 048/2019

Im März ging die Arbeitslosenquote im Vergleich zum Vormonat um 0,4 Prozentpunkte auf 6,1 Prozent zurück. Angesichts der guten Entwicklung des Arbeitsmarktes für junge Menschen sagte Arbeitsministerin Susanna Karawanskij heute in Potsdam: „Betriebe suchen händeringend Nachwuchskräfte. Dennoch gelingt es noch immer nicht allen jungen Erwachsenen, den Berufseinstieg aus eigener Kraft zu schaffen. Sie unterstützen wir mit unserem Förderprogramm ‚Einstiegszeit‘. Allein im vergangenen Jahr haben rund 1.000 junge Erwachsene das Angebot genutzt.“

Mit der „Einstiegszeit“ werden arbeitslose und von Arbeitslosigkeit bedrohte junge Erwachsene in Brandenburg beim Übergang von der Berufsausbildung bzw. dem abgeschlossenen Studium in den Beruf unterstützt. Landesweiter Träger ist die IHK-Projektgesellschaft Ostbrandenburg. Der aktuelle Förderzeitraum startete vor einem Jahr. In dieser Zeit fanden bereits rund 800 junge Fachkräfte durch Eingliederung auf ausbildungsadäquate Arbeitsplätze Unterstützung beim Einstieg in das Berufsleben und 500 Unternehmen haben freie Stellen mit jungen Nachwuchskräften besetzen können. Bis zum März 2021 stehen insgesamt rund acht Millionen Euro aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) zur Verfügung.

Karawanskij sagte: „Wir sind froh darüber, ein so erfolgreiches Programm aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds finanzieren zu können. Die ‚Einstiegszeit‘ hat sich zu einem erfolgreichen und wichtigen Instrument unserer Arbeitsmarktpolitik entwickelt. Seit dem ersten Start im Jahr 2002 konnten mit diesem Programm über 8.600 junge Fachkräfte in eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung vermittelt werden. Damit bekämpfen wir nicht nur die Jugendarbeitslosigkeit, sondern unterstützen auch aktiv Betriebe bei der Fachkräftesicherung. Das hilft vor allem kleinen und mittleren Betrieben.“

Nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit waren im März 2019 in Brandenburg 81.461 Menschen arbeitslos, davon 34.751 Frauen (42,7 Prozent). Das sind 4.626 Personen weniger als im Februar 2019 und 8.656 weniger als im März 2018. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Zahl der jungen Arbeitslosen im Alter von 15 bis unter 25 Jahren um 1,2 Prozent auf 5.750 gesunken. Die Zahl der älteren Arbeitslosen im Alter von 50 Jahren und älter ist im Vergleich zum Vorjahr um 9,5 Prozent auf 33.043 gesunken.

Im Januar 2019 hatten 846.500 Brandenburgerinnen und Brandenburger eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung, 12.600 Personen mehr als vor einem Jahr.

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