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Berufliche Ausbildung

Symbolfoto berufliche Ausbildung, Foto: © industrieblick / Fotolia

Die berufliche Bildung ist ein zentrales Zukunftsthema. Die Wirtschaft braucht gut ausgebildete Fachkräfte in Brandenburg. Und wer gut qualifiziert ist, hat die besten Perspektiven auf dem Arbeitsmarkt.

Der Ausbildungsmarkt hat sich in den vergangenen Jahren enorm gewandelt. Die Zeiten, in denen auf einen Ausbildungsplatz dutzende Bewerber kamen, sind vorbei. Die Chance für Jugendliche in Brandenburg ihren Wunschberuf zu finden und später in ihrer Heimat Karriere zu machen, hat sich deutlich verbessert.

Für Schülerinnen und Schüler ist es wichtig, sich rechtzeitig und umfassend über die verschiedenen Berufe zu informieren. Spätestens mit Beginn der 9. Klasse sollte man sich mit der Frage "Was möchte ich einmal werden?" beschäftigten.

Die Auswahl ist groß: In Brandenburg gibt es allein mehr als 300 verschiedene Ausbildungsberufe. Hinzu kommt eine Vielzahl von Studienmöglichkeiten.

Symbolfoto berufliche Ausbildung, Foto: © industrieblick / Fotolia
Foto: © industrieblick / Fotolia

Die berufliche Bildung ist ein zentrales Zukunftsthema. Die Wirtschaft braucht gut ausgebildete Fachkräfte in Brandenburg. Und wer gut qualifiziert ist, hat die besten Perspektiven auf dem Arbeitsmarkt.

Der Ausbildungsmarkt hat sich in den vergangenen Jahren enorm gewandelt. Die Zeiten, in denen auf einen Ausbildungsplatz dutzende Bewerber kamen, sind vorbei. Die Chance für Jugendliche in Brandenburg ihren Wunschberuf zu finden und später in ihrer Heimat Karriere zu machen, hat sich deutlich verbessert.

Für Schülerinnen und Schüler ist es wichtig, sich rechtzeitig und umfassend über die verschiedenen Berufe zu informieren. Spätestens mit Beginn der 9. Klasse sollte man sich mit der Frage "Was möchte ich einmal werden?" beschäftigten.

Die Auswahl ist groß: In Brandenburg gibt es allein mehr als 300 verschiedene Ausbildungsberufe. Hinzu kommt eine Vielzahl von Studienmöglichkeiten.


Ausbildung im dualen System

Die Berufsausbildung im sogenannten dualen System mit staatlich anerkannten Abschluss ist in Deutschland der traditionelle Weg in den Beruf.

Die Ausbildung im dualen System erfolgt an zwei Lernorten: in einem Betrieb der Wirtschaft, in der Verwaltung oder in Praxen eines freien Berufs und in der Berufsschule.

Das duale System bietet eine solide Ausbildung in einem anerkannten Ausbildungsberuf und schafft für junge Menschen gute Voraussetzungen für den Übergang in eine anschließende Beschäftigung.

Rechtsgrundlage für die betriebliche Ausbildung im dualen System ist das Berufsbildungsgesetz und für die Ausbildung in einem Handwerksberuf die Handwerksordnung.

Beide Gesetze regeln unter anderem die Rechte und Pflichten der Ausbildungsbetriebe und der Auszubildenden, den Berufsausbildungsvertrag, der in jedem Fall die individuelle Rechtsgrundlage eines Ausbildungsverhältnisses sein muss, das System der anerkannten Ausbildungsberufe sowie die Aufgaben der zuständigen Stellen, das heißt in der Regel der Industrie- und Handelskammern, Handwerkskammern usw.

Die Rechtsgrundlage des zweiten Lernortes, der Berufsschule, ist das Brandenburgische Schulgesetz. Die wichtigste Bestimmung hier ist die Berufsschulpflicht: Auszubildende müssen die Berufsschule besuchen, unabhängig davon, ob sie die allgemeine 12-jährige Vollzeit-Schulpflicht bereits erfüllt haben oder nicht. Wer vor Vollendung des 21. Lebensjahres ein Berufsausbildungsverhältnis beginnt, ist bis zum Ende des Ausbildungsverhältnisses berufsschulpflichtig.

Die Berufsausbildung im sogenannten dualen System mit staatlich anerkannten Abschluss ist in Deutschland der traditionelle Weg in den Beruf.

Die Ausbildung im dualen System erfolgt an zwei Lernorten: in einem Betrieb der Wirtschaft, in der Verwaltung oder in Praxen eines freien Berufs und in der Berufsschule.

Das duale System bietet eine solide Ausbildung in einem anerkannten Ausbildungsberuf und schafft für junge Menschen gute Voraussetzungen für den Übergang in eine anschließende Beschäftigung.

Rechtsgrundlage für die betriebliche Ausbildung im dualen System ist das Berufsbildungsgesetz und für die Ausbildung in einem Handwerksberuf die Handwerksordnung.

Beide Gesetze regeln unter anderem die Rechte und Pflichten der Ausbildungsbetriebe und der Auszubildenden, den Berufsausbildungsvertrag, der in jedem Fall die individuelle Rechtsgrundlage eines Ausbildungsverhältnisses sein muss, das System der anerkannten Ausbildungsberufe sowie die Aufgaben der zuständigen Stellen, das heißt in der Regel der Industrie- und Handelskammern, Handwerkskammern usw.

Die Rechtsgrundlage des zweiten Lernortes, der Berufsschule, ist das Brandenburgische Schulgesetz. Die wichtigste Bestimmung hier ist die Berufsschulpflicht: Auszubildende müssen die Berufsschule besuchen, unabhängig davon, ob sie die allgemeine 12-jährige Vollzeit-Schulpflicht bereits erfüllt haben oder nicht. Wer vor Vollendung des 21. Lebensjahres ein Berufsausbildungsverhältnis beginnt, ist bis zum Ende des Ausbildungsverhältnisses berufsschulpflichtig.


Qualifizierte Ausbildung im Verbundsystem

Das Arbeitsministerium unterstützt Auszubildende und Ausbildungsbetriebe in Brandenburg zum Beispiel mit dem Förderprogramm „Qualifizierte Ausbildung im Verbundsystem“. Dafür stehen bis Ende 2020 insgesamt 45 Millionen Euro an ESF-, Bundes- und Landesmitteln zur Verfügung.

Damit wird eine moderne und qualitativ hochwertige Ausbildung für jeden Auszubildenden gewährleistet und die Ausbildungsbereitschaft besonders von kleinen Betrieben erhöht - sei es durch Ausbildungsabschnitte bei Verbundpartnern oder die Vermittlung von Zusatzqualifikationen und Schlüsselkompetenzen, Prüfungsvorbereitung oder die Überbetriebliche Lehrlingsunterweisung im Handwerk (kurz: ÜLU).

Seit Ende 2018 fördert das Land zwölf "Servicestellen Verbundausbildung", die Verbundpartner vermitteln und die Einmündung in Verbundausbildung unterstützen. Im Rahmen des Förderelements "Gutes Lernen im Betrieb" bieten die Kammern Workshops für Ausbildungspersonal und Auszubildende, um die Qualität am Lernort Betrieb zu sichern.

Das Arbeitsministerium unterstützt Auszubildende und Ausbildungsbetriebe in Brandenburg zum Beispiel mit dem Förderprogramm „Qualifizierte Ausbildung im Verbundsystem“. Dafür stehen bis Ende 2020 insgesamt 45 Millionen Euro an ESF-, Bundes- und Landesmitteln zur Verfügung.

Damit wird eine moderne und qualitativ hochwertige Ausbildung für jeden Auszubildenden gewährleistet und die Ausbildungsbereitschaft besonders von kleinen Betrieben erhöht - sei es durch Ausbildungsabschnitte bei Verbundpartnern oder die Vermittlung von Zusatzqualifikationen und Schlüsselkompetenzen, Prüfungsvorbereitung oder die Überbetriebliche Lehrlingsunterweisung im Handwerk (kurz: ÜLU).

Seit Ende 2018 fördert das Land zwölf "Servicestellen Verbundausbildung", die Verbundpartner vermitteln und die Einmündung in Verbundausbildung unterstützen. Im Rahmen des Förderelements "Gutes Lernen im Betrieb" bieten die Kammern Workshops für Ausbildungspersonal und Auszubildende, um die Qualität am Lernort Betrieb zu sichern.


Assistierte Ausbildung Brandenburg

Mit dem Förderprogramm „Assistierte Ausbildung Brandenburg“ wird eine wichtige Förderung der Bundesagentur für Arbeit ergänzt. Ziel dieser Maßnahme ist es, besonders förderungsbedürftige junge Menschen, darunter insbesondere junge Geflüchtete, langfristig in Ausbildung zu integrieren. Die Förderung startete Mitte 2017. In den Jahren 2017 und 2018 standen jeweils 1,12 Millionen Euro Landesmittel zur Verfügung.

Die von der Bundesagentur für Arbeit geförderte Assistierte Ausbildung integriert junge Menschen mit unterschiedlichen Voraussetzungen in reguläre Ausbildung und unterstützt den erfolgreichen Ausbildungsabschluss. Sie gliedert sich in eine Phase der Ausbildungsvorbereitung und in eine Phase der Ausbildungsbegleitung

Mit dem Förderprogramm „Assistierte Ausbildung Brandenburg“ wird eine wichtige Förderung der Bundesagentur für Arbeit ergänzt. Ziel dieser Maßnahme ist es, besonders förderungsbedürftige junge Menschen, darunter insbesondere junge Geflüchtete, langfristig in Ausbildung zu integrieren. Die Förderung startete Mitte 2017. In den Jahren 2017 und 2018 standen jeweils 1,12 Millionen Euro Landesmittel zur Verfügung.

Die von der Bundesagentur für Arbeit geförderte Assistierte Ausbildung integriert junge Menschen mit unterschiedlichen Voraussetzungen in reguläre Ausbildung und unterstützt den erfolgreichen Ausbildungsabschluss. Sie gliedert sich in eine Phase der Ausbildungsvorbereitung und in eine Phase der Ausbildungsbegleitung


KAUSA Servicestelle Brandenburg

Die KAUSA Servicestelle Brandenburg unterstützt landesweit junge Migrantinnen und Migranten mit und ohne Fluchterfahrung in Sachen berufliche Ausbildung. Die Koordinierungsstelle Ausbildung und Migration (kurz: KAUSA) ebnet dabei mit verschiedenen Aktionen Jugendlichen den Weg zu passenden Lehrstellen. Gleichzeitig werden auch Eltern und Unternehmen angesprochen.

Die Koordinierungsstelle startete Ende 2017 und hat Beratungsstellen in Cottbus und Oranienburg. Das mehrsprachige KAUSA-Team berät landesweit.

KAUSA ist Teil des Ausbildungsstrukturprogramms JOBSTARTER beim Bundesinstitut für Berufsbildung. In Brandenburg ist die „KAUSA Servicestelle“ auf Initiative vom DGB Bezirk Berlin-Brandenburg und der Unternehmensverbände Berlin-Brandenburg (UVB) entstanden und wird aus Landesmitteln kofinanziert. Projektträger sind bis 2020 die Bildungsinstitutionen „ARBEIT UND LEBEN – DGB/VHS“, Landesarbeitsgemeinschafft Berlin e.V. und „bbw Akademie für Betriebswirtschaftliche Weiterbildung GmbH“.

Die KAUSA Servicestelle Brandenburg unterstützt landesweit junge Migrantinnen und Migranten mit und ohne Fluchterfahrung in Sachen berufliche Ausbildung. Die Koordinierungsstelle Ausbildung und Migration (kurz: KAUSA) ebnet dabei mit verschiedenen Aktionen Jugendlichen den Weg zu passenden Lehrstellen. Gleichzeitig werden auch Eltern und Unternehmen angesprochen.

Die Koordinierungsstelle startete Ende 2017 und hat Beratungsstellen in Cottbus und Oranienburg. Das mehrsprachige KAUSA-Team berät landesweit.

KAUSA ist Teil des Ausbildungsstrukturprogramms JOBSTARTER beim Bundesinstitut für Berufsbildung. In Brandenburg ist die „KAUSA Servicestelle“ auf Initiative vom DGB Bezirk Berlin-Brandenburg und der Unternehmensverbände Berlin-Brandenburg (UVB) entstanden und wird aus Landesmitteln kofinanziert. Projektträger sind bis 2020 die Bildungsinstitutionen „ARBEIT UND LEBEN – DGB/VHS“, Landesarbeitsgemeinschafft Berlin e.V. und „bbw Akademie für Betriebswirtschaftliche Weiterbildung GmbH“.


Logo Ausbildungsoffensive mit Rahmen
Logo Ausbildungsoffensive mit Rahmen

Brandenburger Ausbildungsoffensive

Um noch mehr junge Menschen für eine Ausbildung im Land Brandenburg zu begeistern, startete im Herbst 2015 die Brandenburger Ausbildungsoffensive „Brandenburg will Dich! Hier hat Ausbildung Zukunft.“ Weiterlesen

Um noch mehr junge Menschen für eine Ausbildung im Land Brandenburg zu begeistern, startete im Herbst 2015 die Brandenburger Ausbildungsoffensive „Brandenburg will Dich! Hier hat Ausbildung Zukunft.“ Weiterlesen


Gruppenfoto zur Gemeinsamen Erklärung "Fortschreibung 2016 – 2018" des Brandenburgischen Ausbildungskonsenses, Foto: MASGF
Gruppenfoto zur Gemeinsamen Erklärung "Fortschreibung 2016 – 2018" des Brandenburgischen Ausbildungskonsenses, Foto: MASGF

Brandenburgischer Ausbildungskonsens

Der Ausbildungskonsens wurde im Jahr 2003 gegründet und ist ein Teil der Brandenburger Sozialpartnerschaft von Arbeitgebern, Gewerkschaften und Landesregierung. Das Ziel ist, allen Brandenburger Jugendlichen einen Ausbildungsplatz anzubieten.  Weiterlesen

Der Ausbildungskonsens wurde im Jahr 2003 gegründet und ist ein Teil der Brandenburger Sozialpartnerschaft von Arbeitgebern, Gewerkschaften und Landesregierung. Das Ziel ist, allen Brandenburger Jugendlichen einen Ausbildungsplatz anzubieten.  Weiterlesen


Landesausschuss für Berufsbildung (LAB) - Gruppenfoto vom 5. Juni 2019
Landesausschuss für Berufsbildung (LAB) - Gruppenfoto vom 5. Juni 2019

Landesausschuss für Berufsbildung

Der Landesausschusses für Berufsbildung (LAB) ist das Gremium in der Beruflichen Bildung auf Landesebene, das den Rahmen der Zusammenarbeit von Gewerkschaften, Kammern, Vertretern der Wirtschaft und der Landesregierung bildet. Weiterlesen

Der Landesausschusses für Berufsbildung (LAB) ist das Gremium in der Beruflichen Bildung auf Landesebene, das den Rahmen der Zusammenarbeit von Gewerkschaften, Kammern, Vertretern der Wirtschaft und der Landesregierung bildet. Weiterlesen


Logo Brandenburgischer Ausbildungspreis 2019
Logo Brandenburgischer Ausbildungspreis 2019

Brandenburgischer Ausbildungspreis

Auszeichnung für gute Ausbildung: Bewerbungen für den Brandenburgischen Ausbildungspreis sind bis zum 31. Juli 2019 möglich. Alle Informationen unter www.ausbildungskonsens-brandenburg.de

Auszeichnung für gute Ausbildung: Bewerbungen für den Brandenburgischen Ausbildungspreis sind bis zum 31. Juli 2019 möglich. Alle Informationen unter www.ausbildungskonsens-brandenburg.de