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05.09.2019

| 140/2019

Gesundheitsministerin Karawanskij bei Jahrestagung der Krankenhausdirektoren:

„Bei allem, was wir tun, muss es um eine bedarfsgerechte Versorgung der Patient*innen gehen“

Für Gesundheitsministerin Susanna Karawanskij ist der Erhalt aller Krankenhausstandorte und deren Ausrichtung auf ambulant, stationäre Gesundheitszentren vordringlichste Aufgabe für die bedarfsgerechte Versorgung der Patientinnen und Patienten. „Ich bin überzeugt davon, dass wir diesen Weg gehen müssen. Das belegen unsere ersten Brandenburger Erfahrungen, ob in Templin in der Uckermark oder im relativ Berlin nahen Strausberg. Wohn-ortnah, erreichbar, bedarfsgerecht und in hoher Qualität - so stelle ich mir das gesundheitliche Angebot für die Bürgerinnen und Bürger unseres Landes vor“, sagte Gesundheitsministerin Susanna Karawanskij heute in Kremmen (Oberhavel) auf der Jahrestagung des Verbands der Krankenhausdirektoren Deutschlands (VKD), Landesgruppe Berlin-Brandenburg. Die Veranstaltung stand unter dem Titel „Gesundheitswesen 2019 – Was können wir noch steuern?“.

Das werde aber nur erreichbar sein, wenn wir gemeinsam darauf drängen, die strikte Trennung zwischen stationärer und ambulanter Versorgung aufzuheben. Das könne auch dazu beitragen, Bürokratie abzubauen. „Wichtig sind gute Arbeitsbedingungen für Ärztinnen und Ärzte und für das Pflegepersonal. Dies trägt enorm zur Ausstrahlung der Einrichtung bei und fördert das Gefühl der Patient*innen, gut betreut zu werden.“

In ihrem Grußwort ging die Ministerin zudem auf die Frage „Große Stadt – weites Land: Wie sieht die Zukunft der flächendeckenden Versorgung in Brandenburg aus?“ ein: „Brandenburgs deutlich alternde Gesellschaft stellt hohe Anforderungen an eine bedarfsgerechte gesundheitliche Versorgung in allen Landesteilen, insbesondere auf dem Land, fernab der großen Städte. Aber Brandenburg hat schon immer innovative Gesundheitsprojekte angestoßen, die dann von anderen Ländern auch übernommen wurden. Dazu zählen Schwester Agnes und Gesundheitszentren als Nachfolger der Polikliniken. Auch heute gehen wir diesen innovativen und nachhaltigen Weg. Dass die notwendige Verzahnung zwischen dem stationären und dem ambulanten Sektor gelingen kann, zeigt das Modellprojekt „IGiB-StimMT“ in der Uckermark am Sana Krankenhaus Templin. Das Konzept ist bundesweit einzigartig: Ein Gebäude beherbergt Haus- und Fachärzte, Krankenhaus, Apotheken, Therapeuten und Pflegedienste. Schwerkranke oder akut erkrankte Patientinnen und Patienten bekommen hier schnelle, gut verzahnte und individuelle medizinische Versorgung rund um die Uhr. Das ist die Zukunft.“

Wie übrigens alle Branchen und Bereiche, braucht auch das Gesundheitswesen motivierte Fachkräfte, Ärzte und Pfleger*innen. „Uns muss noch mehr einfallen, Nachwuchs für den Einsatz in unserem Land zu gewinnen. Da spielt neben einem positiven Wirkungskreis in zunehmendem Maße auch die Lebensqualität eine Rolle. Unser Landärzteprogramm ist ein erster Schritt. Es müssen weitere folgen. Branchen- und Ressortübergreifend.“

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