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09.10.2018

| 155/2018

Karawanskij: „Bedingungen für gesundheitliche und soziale Lebensqualität von Familien und besonders für Alleinerziehende weiter verbessern.“

Potsdam. Für Sozialministerin Susanna Karawanskij ist Familienpolitik ein wichtiges Zukunftsfeld. „Familien sind für die meisten Menschen der Lebensmittelpunkt. Hier übernehmen sie füreinander dauerhaft Verantwortung, wachsen Kinder auf und werden Eltern gepflegt. Familien sichern den sozialen Zusammenhalt in der Gesellschaft“, sagte Karawanskij heute beim Fachtag im Rahmen der Initiative Starke Familien – Starke Kinder – Runder Tisch gegen Kinderarmut“ in Potsdam.

In diesem Jahr liegt der Fokus der Initiative auf dem Zusammenhang zwischen Armut und Kindergesundheit. Deshalb hat das Kompetenzzentrum für Familiengesundheit unter dem Motto „Gesunde Familien – gesunde Kinder im Land Brandenburg“ zum Fachtag mit zahlreichen Workshops in den Treffpunkt Freizeit eingeladen.

Karawanskij betonte zum Abschluss der Tagung: „Familien wandeln sich. Mittlerweile ist es selbstverständlich, dass verheiratete und unverheiratete Paare mit Kindern leben, Familien mit pflegebedürftigen Angehörigen, Alleinerziehende, Patchwork-Familien, Stieffamilien und Regenbogenfamilien. Mittlerweile wachsen in  jeder vierten Familie in Brandenburg minderjährige Kinder bei nur einem Elternteil auf. In neun von zehn Ein-Eltern-Familien heißt das bei den Müttern.       Gesundheitlich – das wissen wir seit längerem – sind Alleinerziehende deutlich belasteter als Paar-Familien. Die Landesregierung unterstützt seit Jahren über das Familien- und Kinderpolitische Programm familiengerechte Infrastrukturen,  gute Bildungsangebote von frühester Kindheit an und fundierte Informationen der Eltern für ein gutes und gesundes Aufwachsen der Kinder. Das hat sich bewährt, braucht aber Ihre Unterstützung, damit es so bleiben und weiterentwickelt werden kann.“

Brandenburg bietet mit etwa 50 Lokalen Bündnissen für Familie, 19 regionalen Netzwerken Gesunde Kinder an rund 40 Standorten mit über 50 Kindertagesstätten im Netzwerk Gesunde Kita sowie mehr als 36 Mehrgenerationenhäusern bereits Orte zur Unterstützung von Familien. „Zur Reduzierung gesundheitlicher Ungleichheiten in der Gesellschaft brauchen wir aber auch neue Strategien und müssen Angebote der Prävention und Gesundheitsförderung weiter ausbauen, besonders für benachteiligte Kinder. Auch hierfür erwarte ich aus der Arbeit des Runden Tisches gerade im laufenden Themenjahr wertvolle Anregungen“, betonte Karawanskij.

Ident-Nr
155/2018
Datum
09.10.2018

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