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Inklusion - Arbeit und Beschäftigung

Symbolfoto Inklusion Arbeit und Beschäftigung Menschen mit Behinderungen, Foto: © industrieblick / Fotolia

Menschen mit Behinderungen haben ein Recht auf Arbeit. Artikel 27 der UN-Behindertenrechtskonvention beschreibt das Recht behinderter Menschen auf Arbeit auf der Grundlage der Gleichberechtigung mit anderen. Dieses Recht auf Arbeit schließt die Möglichkeit ein, den Lebensunterhalt durch Arbeit zu verdienen, die frei gewählt oder frei angenommen wird.

Menschen mit Behinderungen sind in vielen Fällen gut ausgebildet, oft hoch motiviert und leistungsfähig. Aber für viele Menschen mit Behinderungen ist es immer noch keine Selbstverständlichkeit, eine Beschäftigung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt zu finden.

Die Verbesserung der Teilhabe von Menschen mit Behinderungen am Arbeitsleben ist ein wichtiges, gesellschaftspolitisches Ziel. Das Land Brandenburg unterstützt mit verschiedenen Maßnahmen Menschen mit Behinderungen dabei, dieses Recht auf Arbeit zu sichern und zu fördern.

Symbolfoto Inklusion Arbeit und Beschäftigung Menschen mit Behinderungen, Foto: © industrieblick / Fotolia
Foto: © industrieblick / Fotolia

Menschen mit Behinderungen haben ein Recht auf Arbeit. Artikel 27 der UN-Behindertenrechtskonvention beschreibt das Recht behinderter Menschen auf Arbeit auf der Grundlage der Gleichberechtigung mit anderen. Dieses Recht auf Arbeit schließt die Möglichkeit ein, den Lebensunterhalt durch Arbeit zu verdienen, die frei gewählt oder frei angenommen wird.

Menschen mit Behinderungen sind in vielen Fällen gut ausgebildet, oft hoch motiviert und leistungsfähig. Aber für viele Menschen mit Behinderungen ist es immer noch keine Selbstverständlichkeit, eine Beschäftigung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt zu finden.

Die Verbesserung der Teilhabe von Menschen mit Behinderungen am Arbeitsleben ist ein wichtiges, gesellschaftspolitisches Ziel. Das Land Brandenburg unterstützt mit verschiedenen Maßnahmen Menschen mit Behinderungen dabei, dieses Recht auf Arbeit zu sichern und zu fördern.


Werkstätte für behinderte Menschen

Die Werkstatt für behinderte Menschen ist eine Einrichtung zur Teilhabe behinderter Menschen am Arbeitsleben und zur Eingliederung in das Arbeitsleben (§ 219 SGB IX).

Sie bietet denjenigen behinderten Menschen, die wegen Art oder Schwere der Behinderung nicht, noch nicht oder noch nicht wieder auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt tätig sein können, eine angemessene berufliche Bildung und eine Beschäftigung. Sie muss es den behinderten Menschen ermöglichen, ihre Leistungsfähigkeit zu entwickeln, zu erhöhen oder wiederzugewinnen und ein dem Leistungsvermögen angemessenes Arbeitsentgelt zu erreichen.

Grundsätzlich besteht ein Aufnahmeanspruch des behinderten Menschen. Mindestvoraussetzung für die Aufnahme in eine Werkstatt für behinderte Menschen ist allerdings, dass erwartet werden kann, dass der behinderte Mensch ein Mindestmaß an wirtschaftlich verwertbarer Arbeitsleistung erbringen wird.

In Brandenburg gibt es 28 anerkannte Werkstatt für behinderte Menschen, in denen rund 11.500 Menschen mit Behinderungen arbeiten.

Alle Werkstätten sind Mitglieder der Landesarbeitsgemeinschaft Werkstätten für behinderte Menschen Brandenburg (LAG WfbM). Die Interessen der Beschäftigten werden durch gewählte Werkstatträte vertreten, die sich im Wesentlichen in der Landesarbeitsgemeinschaft der Werkstatträte Brandenburg (LAG WR) vereint haben. die LAG WR ist Mitglied im Landesbehindertenbeirat des Landes Brandenburg.

Die Werkstatt für behinderte Menschen ist eine Einrichtung zur Teilhabe behinderter Menschen am Arbeitsleben und zur Eingliederung in das Arbeitsleben (§ 219 SGB IX).

Sie bietet denjenigen behinderten Menschen, die wegen Art oder Schwere der Behinderung nicht, noch nicht oder noch nicht wieder auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt tätig sein können, eine angemessene berufliche Bildung und eine Beschäftigung. Sie muss es den behinderten Menschen ermöglichen, ihre Leistungsfähigkeit zu entwickeln, zu erhöhen oder wiederzugewinnen und ein dem Leistungsvermögen angemessenes Arbeitsentgelt zu erreichen.

Grundsätzlich besteht ein Aufnahmeanspruch des behinderten Menschen. Mindestvoraussetzung für die Aufnahme in eine Werkstatt für behinderte Menschen ist allerdings, dass erwartet werden kann, dass der behinderte Mensch ein Mindestmaß an wirtschaftlich verwertbarer Arbeitsleistung erbringen wird.

In Brandenburg gibt es 28 anerkannte Werkstatt für behinderte Menschen, in denen rund 11.500 Menschen mit Behinderungen arbeiten.

Alle Werkstätten sind Mitglieder der Landesarbeitsgemeinschaft Werkstätten für behinderte Menschen Brandenburg (LAG WfbM). Die Interessen der Beschäftigten werden durch gewählte Werkstatträte vertreten, die sich im Wesentlichen in der Landesarbeitsgemeinschaft der Werkstatträte Brandenburg (LAG WR) vereint haben. die LAG WR ist Mitglied im Landesbehindertenbeirat des Landes Brandenburg.


Übergang aus Werkstätten für behinderte Menschen auf allgemeinen Arbeitsmarkt verbessern

Menschen mit Behinderungen, die in einer Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM) arbeiten, sollen bessere Chancen bekommen, in eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt zu wechseln. Bislang gelingt dies nur sehr selten.

Um diesen Übergang und damit die berufliche Teilhabe von Menschen mit Behinderungen zu verbessern, hat das Sozialministerium im November 2017 eine Kooperations- und Zielvereinbarung mit der Landesarbeitsgemeinschaft der Werkstatträte Brandenburg, der Landesarbeitsgemeinschaft der Werkstätten für behinderte Menschen Brandenburg sowie dem Landesamt für Soziales und Versorgung (LASV) abgeschlossen.

Grundlage sind die Ergebnisse der Brandenburger WfbM-Studie, die im Auftrag des Sozialministeriums und des LASV im Jahr 2015 veröffentlicht wurde. Die Studie zeigte, dass in Brandenburg im Durchschnitt jährlich nur rund 20 Beschäftigte aus einer WfbM in eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung wechseln.

Mit der Kooperationsvereinbarung sollen die beruflichen Teilhabeangebote für Menschen mit Behinderungen weiterentwickelt und befördert werden. So sollen Werkstatt-Beschäftigte mehr Möglichkeiten erhalten, um sich für eine betriebsnahe Alternative wie zum Beispiel für einen dauerhaft ausgelagerten Arbeitsplatz oder für einen schrittweisen Übergang in ein sozialversicherungspflichtiges Arbeitsverhältnis oder einer Beschäftigung mit einem Budget für Arbeit entscheiden können.

Menschen mit Behinderungen, die in einer Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM) arbeiten, sollen bessere Chancen bekommen, in eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt zu wechseln. Bislang gelingt dies nur sehr selten.

Um diesen Übergang und damit die berufliche Teilhabe von Menschen mit Behinderungen zu verbessern, hat das Sozialministerium im November 2017 eine Kooperations- und Zielvereinbarung mit der Landesarbeitsgemeinschaft der Werkstatträte Brandenburg, der Landesarbeitsgemeinschaft der Werkstätten für behinderte Menschen Brandenburg sowie dem Landesamt für Soziales und Versorgung (LASV) abgeschlossen.

Grundlage sind die Ergebnisse der Brandenburger WfbM-Studie, die im Auftrag des Sozialministeriums und des LASV im Jahr 2015 veröffentlicht wurde. Die Studie zeigte, dass in Brandenburg im Durchschnitt jährlich nur rund 20 Beschäftigte aus einer WfbM in eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung wechseln.

Mit der Kooperationsvereinbarung sollen die beruflichen Teilhabeangebote für Menschen mit Behinderungen weiterentwickelt und befördert werden. So sollen Werkstatt-Beschäftigte mehr Möglichkeiten erhalten, um sich für eine betriebsnahe Alternative wie zum Beispiel für einen dauerhaft ausgelagerten Arbeitsplatz oder für einen schrittweisen Übergang in ein sozialversicherungspflichtiges Arbeitsverhältnis oder einer Beschäftigung mit einem Budget für Arbeit entscheiden können.


Vereinbarung zur Zusammenarbeit im Teilhabeplanverfahren für Leistungen nach §§ 57, 58 SGB IX

Vereinbarung zur Zusammenarbeit im Teilhabeplanverfahren für Leistungen nach §§ 57, 58 SGB IX (Werkstätten für behinderte Menschen/Andere Leistungsanbieter) zwischen

  • der Regionaldirektion Berlin-Brandenburg der Bundesagentur für Arbeit,
  • der Deutschen Rentenversicherung Berlin-Brandenburg,
  • der Deutschen Rentenversicherung Bund,
  • der Deutschen Rentenversicherung Knappschaft Bahn-See,
  • der Senatsverwaltung für Integration, Arbeit, und Soziales des Landes Berlin und dem Sozialministerium (MASGF) sowie
  • den örtlichen Trägern der Eingliederungshilfe des Landes Brandenburg.

Vereinbarung zur Zusammenarbeit im Teilhabeplanverfahren für Leistungen nach §§ 57, 58 SGB IX (Werkstätten für behinderte Menschen/Andere Leistungsanbieter) zwischen

  • der Regionaldirektion Berlin-Brandenburg der Bundesagentur für Arbeit,
  • der Deutschen Rentenversicherung Berlin-Brandenburg,
  • der Deutschen Rentenversicherung Bund,
  • der Deutschen Rentenversicherung Knappschaft Bahn-See,
  • der Senatsverwaltung für Integration, Arbeit, und Soziales des Landes Berlin und dem Sozialministerium (MASGF) sowie
  • den örtlichen Trägern der Eingliederungshilfe des Landes Brandenburg.

Inklusive Ausbildung und Arbeit im Betrieb

Schwerbehinderte Menschen werden bei der betrieblichen Ausbildung und bei der Arbeitssuche in Brandenburg mit dem Landesförderprogramms „Inklusive Ausbildung und Arbeit im Betrieb“ und dem Bundesprogrammes „Inklusionsinitiative II – Alle im Betrieb“ unterstützt. So sollen zusätzliche Ausbildungs- und Arbeitsplätze für schwerbehinderte Menschen geschaffen werden.

Das Sozialministerium hat im Jahr 2017 eine Kooperationsvereinbarung zur gemeinsamen Umsetzung dieser Förderprogramme mit der Regionaldirektion Berlin-Brandenburg der Bundesagentur für Arbeit, und dem Landesamt für Soziales und Versorgung (LASV).

Mit dem Landesförderprogramm „Inklusive Ausbildung und Arbeit im Betrieb“ erhalten Arbeitgeber für jeden neuen Ausbildungsplatz, den sie für junge schwerbehinderte Menschen schaffen, bis zu 10.000 Euro. Bei einer Übernahme in ein sozialversicherungspflichtiges Arbeitsverhältnis nach Abschluss der Ausbildung erhalten sie einen weiteren Zuschuss von 2.500 Euro bei einem befristeten oder von 20.000 Euro bei einem unbefristeten Arbeitsverhältnis. Für jeden neuen Arbeitsplatz für schwerbehinderte Menschen erhalten Arbeitgeber bis zu 30.000 Euro.

Schwerbehinderte Menschen werden bei der betrieblichen Ausbildung und bei der Arbeitssuche in Brandenburg mit dem Landesförderprogramms „Inklusive Ausbildung und Arbeit im Betrieb“ und dem Bundesprogrammes „Inklusionsinitiative II – Alle im Betrieb“ unterstützt. So sollen zusätzliche Ausbildungs- und Arbeitsplätze für schwerbehinderte Menschen geschaffen werden.

Das Sozialministerium hat im Jahr 2017 eine Kooperationsvereinbarung zur gemeinsamen Umsetzung dieser Förderprogramme mit der Regionaldirektion Berlin-Brandenburg der Bundesagentur für Arbeit, und dem Landesamt für Soziales und Versorgung (LASV).

Mit dem Landesförderprogramm „Inklusive Ausbildung und Arbeit im Betrieb“ erhalten Arbeitgeber für jeden neuen Ausbildungsplatz, den sie für junge schwerbehinderte Menschen schaffen, bis zu 10.000 Euro. Bei einer Übernahme in ein sozialversicherungspflichtiges Arbeitsverhältnis nach Abschluss der Ausbildung erhalten sie einen weiteren Zuschuss von 2.500 Euro bei einem befristeten oder von 20.000 Euro bei einem unbefristeten Arbeitsverhältnis. Für jeden neuen Arbeitsplatz für schwerbehinderte Menschen erhalten Arbeitgeber bis zu 30.000 Euro.


Berufsorientierende Unterstützung für schwerbehinderte Schülerinnen und Schüler

Schülerinnen und Schüler mit Schwerbehinderungen und sonderpädagogischem Förderbedarf werden auf ihrem Weg in das Berufsleben besonders unterstützt.

Bereits seit Oktober 2011 wird die Umsetzung der Bund-Länder-Initiative Inklusion – Handlungsfeld Berufsorientierung für Brandenburg auf der Grundlage einer gemeinsamen Kooperationsvereinbarung geregelt.

Zum angebotenen Berufsorientierungsverfahren für schwerbehinderte Schülerinnen und Schüler und Gleichgestellte insbesondere mit sonderpädagogischem Förderbedarfen („Hören“, „Sehen“, „körperlich-motorische Entwicklung“ und „geistige Entwicklung“) gehören zum Beispiel eine individuelle Kompetenz- und Potentialanalyse, betriebliche Praktika mit intensiver Begleitung und Auswertung, Hilfe bei der Berufszielfindung sowie Berufswegekonferenzen mit dem Ziel des Überganges von der Schule in eine Ausbildung bzw. in eine Beschäftigung.

Schülerinnen und Schüler mit Schwerbehinderungen und sonderpädagogischem Förderbedarf werden auf ihrem Weg in das Berufsleben besonders unterstützt.

Bereits seit Oktober 2011 wird die Umsetzung der Bund-Länder-Initiative Inklusion – Handlungsfeld Berufsorientierung für Brandenburg auf der Grundlage einer gemeinsamen Kooperationsvereinbarung geregelt.

Zum angebotenen Berufsorientierungsverfahren für schwerbehinderte Schülerinnen und Schüler und Gleichgestellte insbesondere mit sonderpädagogischem Förderbedarfen („Hören“, „Sehen“, „körperlich-motorische Entwicklung“ und „geistige Entwicklung“) gehören zum Beispiel eine individuelle Kompetenz- und Potentialanalyse, betriebliche Praktika mit intensiver Begleitung und Auswertung, Hilfe bei der Berufszielfindung sowie Berufswegekonferenzen mit dem Ziel des Überganges von der Schule in eine Ausbildung bzw. in eine Beschäftigung.


Ausgleichsabgabe

In Deutschland müssen Arbeitgeber mit mindestens 20 Arbeitsplätzen wenigstens fünf Prozent der Arbeitsplätze mit schwerbehinderten oder ihnen gleichgestellten Menschen besetzen.

Wer diese Quote nicht erfüllt, muss für jeden unbesetzten Pflichtplatz eine monatliche Ausgleichsabgabe zahlen. Mit dem Geld werden wiederum Betriebe bei der Schaffung von Arbeitsplätzen für Menschen mit Behinderung unterstützt.

Die Höhe der Ausgleichsabgabe beträgt je Monat  und unbesetzten Pflichtarbeitsplatz

  • 125 Euro bei einer jahresdurchschnittlichen Beschäftigungsquote von 3 bis weniger als 5 Prozent,
  • 220 Euro bei einer jahresdurchschnittlichen Beschäftigungsquote von 2 Prozent bis weniger als 3 Prozent,
  • 320 Euro bei einer jahresdurchschnittlichen Beschäftigungsquote von weniger als 2 Prozent.

Für kleinere Betriebe bzw. Dienststellen wurde folgende Erleichterungen vorgesehen:

Arbeitgeber mit

    • jahresdurchschnittlich weniger als 40 Arbeitsplätzen müssen einen schwerbehinderten Menschen beschäftigen; sie zahlen je Monat 125 Euro, wenn sie diesen Pflichtplatz nicht besetzen;
    • jahresdurchschnittlich mindestens 40, aber weniger als 60 Arbeitsplätzen müssen 2 Pflichtplätze besetzen; sie zahlen 125 Euro, wenn sie weniger als 2 Pflichtarbeitsplätze besetzen, und 220 Euro, wenn weniger als 1 Pflichtarbeitsplatz besetzt ist.

Für die Erhebung der Ausgleichsabgabe sowie für die Verwendung der Gelder ist das Integrationsamt (gehört zum Landesamt für Soziales und Versorgung) zuständig.

In Deutschland müssen Arbeitgeber mit mindestens 20 Arbeitsplätzen wenigstens fünf Prozent der Arbeitsplätze mit schwerbehinderten oder ihnen gleichgestellten Menschen besetzen.

Wer diese Quote nicht erfüllt, muss für jeden unbesetzten Pflichtplatz eine monatliche Ausgleichsabgabe zahlen. Mit dem Geld werden wiederum Betriebe bei der Schaffung von Arbeitsplätzen für Menschen mit Behinderung unterstützt.

Die Höhe der Ausgleichsabgabe beträgt je Monat  und unbesetzten Pflichtarbeitsplatz

  • 125 Euro bei einer jahresdurchschnittlichen Beschäftigungsquote von 3 bis weniger als 5 Prozent,
  • 220 Euro bei einer jahresdurchschnittlichen Beschäftigungsquote von 2 Prozent bis weniger als 3 Prozent,
  • 320 Euro bei einer jahresdurchschnittlichen Beschäftigungsquote von weniger als 2 Prozent.

Für kleinere Betriebe bzw. Dienststellen wurde folgende Erleichterungen vorgesehen:

Arbeitgeber mit

    • jahresdurchschnittlich weniger als 40 Arbeitsplätzen müssen einen schwerbehinderten Menschen beschäftigen; sie zahlen je Monat 125 Euro, wenn sie diesen Pflichtplatz nicht besetzen;
    • jahresdurchschnittlich mindestens 40, aber weniger als 60 Arbeitsplätzen müssen 2 Pflichtplätze besetzen; sie zahlen 125 Euro, wenn sie weniger als 2 Pflichtarbeitsplätze besetzen, und 220 Euro, wenn weniger als 1 Pflichtarbeitsplatz besetzt ist.

Für die Erhebung der Ausgleichsabgabe sowie für die Verwendung der Gelder ist das Integrationsamt (gehört zum Landesamt für Soziales und Versorgung) zuständig.