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Sozialpartnerschaft - Gemeinsam für Gute Arbeit

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Sozialpartnerschaft bedeutet, dass Arbeitgeber und Gewerkschaften gemeinsam gute Lohn- und Arbeitsbedingungen gestalten. Zentraler Ausdruck von Sozialpartnerschaft sind Tarifverträge.

Das Arbeitsministerium des Landes Brandenburg, die Unternehmensverbände Berlin-Brandenburg (UVB) und der Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB), Bezirk Berlin-Brandenburg, haben am 31. Mai 2011 eine Gemeinsame Erklärung zur Stärkung der Sozialpartnerschaft im Land Brandenburg verabschiedet.

Wesentliche Aufgaben der Brandenburger Sozialpartnerschaft sind: Bewältigung des demografischen Wandels, Fachkräftesicherung, eine weiterhin positive Wirtschaftsentwicklung, die Bekämpfung von Arbeitslosigkeit und die Sicherung fairer Entlohnung.

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Sozialpartnerschaft bedeutet, dass Arbeitgeber und Gewerkschaften gemeinsam gute Lohn- und Arbeitsbedingungen gestalten. Zentraler Ausdruck von Sozialpartnerschaft sind Tarifverträge.

Das Arbeitsministerium des Landes Brandenburg, die Unternehmensverbände Berlin-Brandenburg (UVB) und der Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB), Bezirk Berlin-Brandenburg, haben am 31. Mai 2011 eine Gemeinsame Erklärung zur Stärkung der Sozialpartnerschaft im Land Brandenburg verabschiedet.

Wesentliche Aufgaben der Brandenburger Sozialpartnerschaft sind: Bewältigung des demografischen Wandels, Fachkräftesicherung, eine weiterhin positive Wirtschaftsentwicklung, die Bekämpfung von Arbeitslosigkeit und die Sicherung fairer Entlohnung.


Ziele der Sozialpartnerschaft

Ziel der Gemeinsame Erklärung zur Stärkung der Sozialpartnerschaft im Land Brandenburg ist eine stärkere Beteiligung der bisher nicht organisierten Unternehmen und Beschäftigten. Es sollen die gemeinsamen Kräfte gebündelt werden, um den Herausforderungen einer dynamischen Wirtschaft und eines sich nicht zuletzt im Angesichte des demografischen Wandels und der Digitalisierung verändernden Arbeitsmarktes begegnen zu können.

Hintergrund der Aktivitäten ist insbesondere das Ziel der Erhöhung der Tarifbindung, da Tarifverträge ein ganz wesentliches Element zur Sicherung von Fachkräften und Guter Arbeit mit gerechten Löhnen sind.


Tarifbindung

Die Tarifbindung ist in Brandenburg und den ostdeutschen Ländern niedriger als im Westen. Im Jahr 2015 waren 23 Prozent aller Betriebe in Brandenburg tarifgebunden und 52 Prozent der Brandenburger Beschäftigten wurden tariflich entlohnt. In Ostdeutschland waren dies 2015 21 Prozent, im Westen jedoch 31 Prozent der Betriebe. Der Anteil der Beschäftigten, die tarifgebunden arbeiteten, lag in Ostdeutschland bei 49 Prozent, im Westen bei 59 Prozent.

Ziel der Gemeinsame Erklärung zur Stärkung der Sozialpartnerschaft im Land Brandenburg ist eine stärkere Beteiligung der bisher nicht organisierten Unternehmen und Beschäftigten. Es sollen die gemeinsamen Kräfte gebündelt werden, um den Herausforderungen einer dynamischen Wirtschaft und eines sich nicht zuletzt im Angesichte des demografischen Wandels und der Digitalisierung verändernden Arbeitsmarktes begegnen zu können.

Hintergrund der Aktivitäten ist insbesondere das Ziel der Erhöhung der Tarifbindung, da Tarifverträge ein ganz wesentliches Element zur Sicherung von Fachkräften und Guter Arbeit mit gerechten Löhnen sind.


Tarifbindung

Die Tarifbindung ist in Brandenburg und den ostdeutschen Ländern niedriger als im Westen. Im Jahr 2015 waren 23 Prozent aller Betriebe in Brandenburg tarifgebunden und 52 Prozent der Brandenburger Beschäftigten wurden tariflich entlohnt. In Ostdeutschland waren dies 2015 21 Prozent, im Westen jedoch 31 Prozent der Betriebe. Der Anteil der Beschäftigten, die tarifgebunden arbeiteten, lag in Ostdeutschland bei 49 Prozent, im Westen bei 59 Prozent.


Brandenburger Sozialpartnerdialog

Zur Umsetzung der Gemeinsamen Erklärung wurde am 14. November 2011 der Brandenburger Sozialpartnerdialog gegründet.

An ihm beteiligen sich unter der Moderation des Arbeitsministeriums die Vereinigung der Unternehmensverbände Berlin-Brandenburg (UVB), der DGB Bezirk Berlin-Brandenburg sowie die Tarifparteien der Branchen Metall- und Elektro, Baugewerbe, Chemie, Handel, Logistik sowie des Hotel- und Gaststättengewerbes und das Wirtschaftsministerium des Landes Brandenburg. Gemeinsam werden die Ziele Stärkung der Tarifbindung und die Fachkräftesicherung mit Initiativen und Projekten, verstärkter Öffentlichkeitsarbeit und Fachtagungen verfolgt.


Richtlinie zur Stärkung der Sozialpartnerschaft

Zentrales Ergebnis des Brandenburger Sozialpartnerdialogs ist die Richtlinie zur Stärkung der Sozialpartnerschaft und Steigerung der Qualität der Arbeit im Land Brandenburg (Brandenburger Sozialpartnerrichtlinie).

Gefördert werden Projekte in einzelnen Branchen, die Unternehmen zur Weiterentwicklung und Verbesserung ihrer Arbeitsorganisation im Sinne Guter Arbeit beraten. Verknüpft wird diese Beratung mit der Sensibilisierung der Unternehmen zu Fragen von Tarifbindung und Mitbestimmung. Im Rahmen eines Branchendialogs werden in den Projekten die einzelbetrieblichen Erfahrungen mit Überlegungen zur Entwicklung der Branche insgesamt verbunden. Die Sozialpartner werden eng in die Projektumsetzung einbezogen.

Zur Umsetzung der Gemeinsamen Erklärung wurde am 14. November 2011 der Brandenburger Sozialpartnerdialog gegründet.

An ihm beteiligen sich unter der Moderation des Arbeitsministeriums die Vereinigung der Unternehmensverbände Berlin-Brandenburg (UVB), der DGB Bezirk Berlin-Brandenburg sowie die Tarifparteien der Branchen Metall- und Elektro, Baugewerbe, Chemie, Handel, Logistik sowie des Hotel- und Gaststättengewerbes und das Wirtschaftsministerium des Landes Brandenburg. Gemeinsam werden die Ziele Stärkung der Tarifbindung und die Fachkräftesicherung mit Initiativen und Projekten, verstärkter Öffentlichkeitsarbeit und Fachtagungen verfolgt.


Richtlinie zur Stärkung der Sozialpartnerschaft

Zentrales Ergebnis des Brandenburger Sozialpartnerdialogs ist die Richtlinie zur Stärkung der Sozialpartnerschaft und Steigerung der Qualität der Arbeit im Land Brandenburg (Brandenburger Sozialpartnerrichtlinie).

Gefördert werden Projekte in einzelnen Branchen, die Unternehmen zur Weiterentwicklung und Verbesserung ihrer Arbeitsorganisation im Sinne Guter Arbeit beraten. Verknüpft wird diese Beratung mit der Sensibilisierung der Unternehmen zu Fragen von Tarifbindung und Mitbestimmung. Im Rahmen eines Branchendialogs werden in den Projekten die einzelbetrieblichen Erfahrungen mit Überlegungen zur Entwicklung der Branche insgesamt verbunden. Die Sozialpartner werden eng in die Projektumsetzung einbezogen.


Betriebsrätekonferenz Brandenburg

Wesentliches Element der Sozialpartnerschaft auf betrieblicher Ebene sind Betriebsräte. Sie kümmern sich um sichere und gute Arbeitsbedingungen. Ein enger Austausch mit Betriebsratsmitgliedern hilft der Arbeitspolitik im Land. Daher veranstaltet das Arbeitsministerium gemeinsam mit dem DGB Bezirk Berlin-Brandenburg seit 2012 unter Schirmherrschaft des Ministerpräsidenten des Landes Brandenburg jährlich eine Brandenburger Betriebsrätekonferenz.

Wesentliches Element der Sozialpartnerschaft auf betrieblicher Ebene sind Betriebsräte. Sie kümmern sich um sichere und gute Arbeitsbedingungen. Ein enger Austausch mit Betriebsratsmitgliedern hilft der Arbeitspolitik im Land. Daher veranstaltet das Arbeitsministerium gemeinsam mit dem DGB Bezirk Berlin-Brandenburg seit 2012 unter Schirmherrschaft des Ministerpräsidenten des Landes Brandenburg jährlich eine Brandenburger Betriebsrätekonferenz.


Wahl zum Betriebsrat, Foto: © kebox / Fotolia
Wahl zum Betriebsrat, Foto: © kebox / Fotolia
Foto: © kebox / Fotolia

Betriebsräte: Betriebliche Mitbestimmung

Betriebsräte setzen sich für die Interessen der Beschäftigten, aber auch für die Interessen des ganzen Unternehmens tatkräftig ein. In Deutschland finden alle vier Jahre von März bis Mai Betriebsratswahlen statt.  Weiterlesen

Betriebsräte setzen sich für die Interessen der Beschäftigten, aber auch für die Interessen des ganzen Unternehmens tatkräftig ein. In Deutschland finden alle vier Jahre von März bis Mai Betriebsratswahlen statt.  Weiterlesen


Am 11. Mai 2016 hat sich das Brandenburger Bündnis für Gute Arbeit konstituiert.
Am 11. Mai 2016 hat sich das Brandenburger Bündnis für Gute Arbeit konstituiert.

Bündnis für Gute Arbeit

Das Brandenburger Bündnis für Gute Arbeit hat sich am 11. Mai 2016 konstituiert. Es bildet ein Dach über den bestehenden arbeitspolitischen Gremien des Landes. Es soll das Leitbild Guter Arbeit weiter verbreiten . Weiterlesen

Das Brandenburger Bündnis für Gute Arbeit hat sich am 11. Mai 2016 konstituiert. Es bildet ein Dach über den bestehenden arbeitspolitischen Gremien des Landes. Es soll das Leitbild Guter Arbeit weiter verbreiten . Weiterlesen


Gruppenfoto zur Gemeinsamen Erklärung "Fortschreibung 2016 – 2018" des Brandenburgischen Ausbildungskonsenses, Foto: MASGF
Gruppenfoto zur Gemeinsamen Erklärung "Fortschreibung 2016 – 2018" des Brandenburgischen Ausbildungskonsenses, Foto: MASGF

Brandenburgischer Ausbildungskonsens

Der Ausbildungskonsens wurde im Jahr 2003 gegründet und ist ein Teil der Brandenburger Sozialpartnerschaft von Arbeitgebern, Gewerkschaften und Landesregierung. Das Ziel ist, allen Brandenburger Jugendlichen einen Ausbildungsplatz anzubieten.  Weiterlesen

Der Ausbildungskonsens wurde im Jahr 2003 gegründet und ist ein Teil der Brandenburger Sozialpartnerschaft von Arbeitgebern, Gewerkschaften und Landesregierung. Das Ziel ist, allen Brandenburger Jugendlichen einen Ausbildungsplatz anzubieten.  Weiterlesen