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Gleichstellungspolitisches Rahmenprogramm

Gleichstellung von Frauen und Männern, Foto: © A. Hartung / Fotolia

Die Gleichstellung von Frauen und Männern ist erklärtes Ziel der Landesregierung Brandenburg über alle Politikfelder hinweg. Der Einsatz für Chancengleichheit der Geschlechter ist eine dauerhafte Aufgabe.

Es geht um Chancengleichheit für Frauen und Männer, für Mädchen und Jungen in allen Lebensphasen, um ein faires Verhältnis der Geschlechter. Vorrangig geht es noch immer um die Beseitigung struktureller Benachteiligungen von Frauen und Mädchen.

Dafür brauchen wir ein faires Miteinander und ein abgestimmtes Vorgehen nicht nur auf der Landesebene, sondern gemeinsam mit allen Akteurinnen und Akteuren vor Ort, insbesondere aus den Kommunen, den Nichtregierungsorganisationen sowie aus den Interessenvertretungen, Verbänden und Vereinen.

Gleichstellung von Frauen und Männern, Foto: © A. Hartung / Fotolia
Foto: © A. Hartung / Fotolia

Die Gleichstellung von Frauen und Männern ist erklärtes Ziel der Landesregierung Brandenburg über alle Politikfelder hinweg. Der Einsatz für Chancengleichheit der Geschlechter ist eine dauerhafte Aufgabe.

Es geht um Chancengleichheit für Frauen und Männer, für Mädchen und Jungen in allen Lebensphasen, um ein faires Verhältnis der Geschlechter. Vorrangig geht es noch immer um die Beseitigung struktureller Benachteiligungen von Frauen und Mädchen.

Dafür brauchen wir ein faires Miteinander und ein abgestimmtes Vorgehen nicht nur auf der Landesebene, sondern gemeinsam mit allen Akteurinnen und Akteuren vor Ort, insbesondere aus den Kommunen, den Nichtregierungsorganisationen sowie aus den Interessenvertretungen, Verbänden und Vereinen.


Gleichstellungspolitisches Rahmenprogramm

Zur Sicherung der Chancengleichheit für Frauen und Männer hat die Landesregierung am 6. September 2016 das "Gleichstellungspolitisches Rahmenprogramm für das Land Brandenburg 2015 - 2019" verabschiedet. In ihm sind die ressortübergreifenden aktuellen Ziele und Handlungsschwerpunkte der Gleichstellungspolitik gebündelt.

Es beinhaltet einen umfangreichen Katalog von Maßnahmen. So sollen Chancengleichheit in Erziehung, Bildung, Ausbildung und Studium gesichert und beim Übergang in den Beruf gewährleistet werden. Weiter gilt es, für Frauen und Männer gleiche Erwerbschancen zu sichern. Eine wichtige Neuerung dabei ist der Fokus auf die Lebensverlaufsperspektive, die gezielt die Unterschiede bei Frauen und Männern in den Blick nimmt und damit das Angebot zielgenauer Hilfen in den verschiedenen Lebensphasen befördert. Außerdem wurde der Landesaktionsplan zur Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und ihre Kinder als Handlungsfeld in das Rahmenprogramm integriert.

Das Gleichstellungspolitische Rahmenprogramm II schreibt das erste  fort, das für die Jahre 2011 – 2014 aufgestellt war.

Zur Sicherung der Chancengleichheit für Frauen und Männer hat die Landesregierung am 6. September 2016 das "Gleichstellungspolitisches Rahmenprogramm für das Land Brandenburg 2015 - 2019" verabschiedet. In ihm sind die ressortübergreifenden aktuellen Ziele und Handlungsschwerpunkte der Gleichstellungspolitik gebündelt.

Es beinhaltet einen umfangreichen Katalog von Maßnahmen. So sollen Chancengleichheit in Erziehung, Bildung, Ausbildung und Studium gesichert und beim Übergang in den Beruf gewährleistet werden. Weiter gilt es, für Frauen und Männer gleiche Erwerbschancen zu sichern. Eine wichtige Neuerung dabei ist der Fokus auf die Lebensverlaufsperspektive, die gezielt die Unterschiede bei Frauen und Männern in den Blick nimmt und damit das Angebot zielgenauer Hilfen in den verschiedenen Lebensphasen befördert. Außerdem wurde der Landesaktionsplan zur Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und ihre Kinder als Handlungsfeld in das Rahmenprogramm integriert.

Das Gleichstellungspolitische Rahmenprogramm II schreibt das erste  fort, das für die Jahre 2011 – 2014 aufgestellt war.


Unterstützung für frauen- und gleichstellungspolitische Projekte

Im Rahmen des Gleichstellungspolitischen Rahmenprogramms fördert das Frauenministerium in Brandenburg auch konkrete frauen- und gleichstellungspolitische Vorhaben und Projekte. Zum Beispiel Hilfs-und Präventionsangebote für von Gewalt betroffener Frauen, die Brandenburgische Frauenwoche, Frauenverbände und Mädchenarbeit.

Förderanträge sind mit den entsprechenden Antragsformularen beim Landesamt für Landesamt für Soziales und Versorgung (LASV) zu stellen.

Im Rahmen des Gleichstellungspolitischen Rahmenprogramms fördert das Frauenministerium in Brandenburg auch konkrete frauen- und gleichstellungspolitische Vorhaben und Projekte. Zum Beispiel Hilfs-und Präventionsangebote für von Gewalt betroffener Frauen, die Brandenburgische Frauenwoche, Frauenverbände und Mädchenarbeit.

Förderanträge sind mit den entsprechenden Antragsformularen beim Landesamt für Landesamt für Soziales und Versorgung (LASV) zu stellen.


Leitbild "Gleiche Chancen für Frauen und Männer"

Mit dem Leitbild „Gleiche Chancen für Frauen und Männer*“ (*…und Menschen mit anderen Geschlechtsidentitäten)“ bekennt sich die Landesregierung Brandenburg zu einer modernen geschlechtergerechten Gesellschaft und nimmt dabei auch lesbische, schwule, bisexuelle, transsexuelle/transgender und intersexuelle Menschen (LSBTI) in den Blick. Es wurde im September 2016 von der Landesregierung verabschiedet.

Es enthält allgemeinverbindliche Aussagen, gefolgt von handlungsbezogenen Beschreibungen zur politischen Gestaltung durch die Landesregierung:

Die Landesregierung Brandenburg

  • setzt sich dafür ein, dass Frauen und Männer gleiche Chancen haben, Wirtschaft, Kultur, Politik, Soziales und Bildung aktiv zu gestalten.
  • bekämpft jegliche Diskriminierung aufgrund des Geschlechts und wirkt auf ein sicheres, gewaltfreies Leben hin.
  • setzt sich für einen gleichberechtigten Zugang zu Prävention, Gesundheitsförderung und geschlechtersensibler gesundheitlicher Versorgung ein.
  • achtet in der Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit auf geschlechtergerechte Sprache, nicht-diskriminierende, nicht-sexistische und eine ausgewogene sprachliche und visuelle Darstellung der Geschlechter.
  • setzt sich dafür ein, dass gewaltfreie und partnerschaftliche Rollenbilder orientiert an Vielfalt und Gerechtigkeit bereits von Kindheit an vermittelt werden.
  • bietet Mädchen und Jungen das gleiche breite Spektrum von Möglichkeiten in der Berufsorientierung.
  • setzt Rahmenbedingungen für Familien, die eine Teilhabe am Arbeitsmarkt sowie am sozialen, politischen und kulturellen Leben ermöglichen und die die partnerschaftliche Wahrnehmung von Betreuungsaufgaben erlauben.
  • fördert den Zugang zu „Guter Arbeit“ unabhängig vom Geschlecht und wirkt auf die Beseitigung.
  • setzt sich für gleiche Entwicklungsmöglichkeiten, Aufstiegs- und Karrierechancen für frauen und Männer ein.
  • gestaltet Bedingungen, die Frauen und Männern ein aktives und selbstbestimmtes Leben in der nachberuflichen Lebensphase, frei von Rollenzuschreibungen ermöglichen.

Mit dem Leitbild „Gleiche Chancen für Frauen und Männer*“ (*…und Menschen mit anderen Geschlechtsidentitäten)“ bekennt sich die Landesregierung Brandenburg zu einer modernen geschlechtergerechten Gesellschaft und nimmt dabei auch lesbische, schwule, bisexuelle, transsexuelle/transgender und intersexuelle Menschen (LSBTI) in den Blick. Es wurde im September 2016 von der Landesregierung verabschiedet.

Es enthält allgemeinverbindliche Aussagen, gefolgt von handlungsbezogenen Beschreibungen zur politischen Gestaltung durch die Landesregierung:

Die Landesregierung Brandenburg

  • setzt sich dafür ein, dass Frauen und Männer gleiche Chancen haben, Wirtschaft, Kultur, Politik, Soziales und Bildung aktiv zu gestalten.
  • bekämpft jegliche Diskriminierung aufgrund des Geschlechts und wirkt auf ein sicheres, gewaltfreies Leben hin.
  • setzt sich für einen gleichberechtigten Zugang zu Prävention, Gesundheitsförderung und geschlechtersensibler gesundheitlicher Versorgung ein.
  • achtet in der Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit auf geschlechtergerechte Sprache, nicht-diskriminierende, nicht-sexistische und eine ausgewogene sprachliche und visuelle Darstellung der Geschlechter.
  • setzt sich dafür ein, dass gewaltfreie und partnerschaftliche Rollenbilder orientiert an Vielfalt und Gerechtigkeit bereits von Kindheit an vermittelt werden.
  • bietet Mädchen und Jungen das gleiche breite Spektrum von Möglichkeiten in der Berufsorientierung.
  • setzt Rahmenbedingungen für Familien, die eine Teilhabe am Arbeitsmarkt sowie am sozialen, politischen und kulturellen Leben ermöglichen und die die partnerschaftliche Wahrnehmung von Betreuungsaufgaben erlauben.
  • fördert den Zugang zu „Guter Arbeit“ unabhängig vom Geschlecht und wirkt auf die Beseitigung.
  • setzt sich für gleiche Entwicklungsmöglichkeiten, Aufstiegs- und Karrierechancen für frauen und Männer ein.
  • gestaltet Bedingungen, die Frauen und Männern ein aktives und selbstbestimmtes Leben in der nachberuflichen Lebensphase, frei von Rollenzuschreibungen ermöglichen.

Symbolfoto Gesetz Gesetzbuch Paragraph, Foto: © winyu / Fotolia
Symbolfoto Gesetz Gesetzbuch Paragraph, Foto: © winyu / Fotolia
Foto: © winyu / Fotolia

Landesgleichstellungsgesetz

Am 6. Juli 1994 trat das brandenburgische Landesgleichstellungsgesetz in Kraft. Es verpflichtet die öffentliche Verwaltung sowie Körperschaften, Anstalten und Stiftungen des öffentlichen Rechts, Frauen und Männer gleichzustellen. Weiterlesen

Am 6. Juli 1994 trat das brandenburgische Landesgleichstellungsgesetz in Kraft. Es verpflichtet die öffentliche Verwaltung sowie Körperschaften, Anstalten und Stiftungen des öffentlichen Rechts, Frauen und Männer gleichzustellen. Weiterlesen


Symbolbild für das Thema Geschlechtergleichheit, Foto: © Thunderstock / Fotolia
Symbolbild für das Thema Geschlechtergleichheit, Foto: © Thunderstock / Fotolia
Foto: © Thunderstock / Fotolia

Gender Mainstreaming

Eine geschlechtsneutrale Wirklichkeit gibt es nicht. Frauen und Männer haben strukturbedingt unterschiedliche Arbeits- und Lebensrealitäten. Für eine geschlechtergerechte Gestaltung dieser Realitäten ist die gleichberechtigte Teilhabe an gesellschaftlichen Ressourcen wie Geld, Zeit, Raum, Arbeit und Versorgung wichtig. Darauf baut der Ansatz "Gender Mainstreaming" auf. Weiterlesen

Eine geschlechtsneutrale Wirklichkeit gibt es nicht. Frauen und Männer haben strukturbedingt unterschiedliche Arbeits- und Lebensrealitäten. Für eine geschlechtergerechte Gestaltung dieser Realitäten ist die gleichberechtigte Teilhabe an gesellschaftlichen Ressourcen wie Geld, Zeit, Raum, Arbeit und Versorgung wichtig. Darauf baut der Ansatz "Gender Mainstreaming" auf. Weiterlesen


Landesgleichstellungsbeauftragte Monika von der Lippe
Landesgleichstellungsbeauftragte Monika von der Lippe

Landesbeauftragte für die Gleichstellung von Frauen und Männern

Monika von der Lippe ist die Gleichstellungsbeauftragte des Landes Brandenburg. Weiterlesen

Monika von der Lippe ist die Gleichstellungsbeauftragte des Landes Brandenburg. Weiterlesen