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Das Potsdamer Fraktionärinnentreffen

Zum 1. Potsdamer Fraktionärinnentreffen  ludt 2017 das Frauenzentrum Potsdam gemeinsam mit der Gleichstellungsbeauftragte der Landeshauptstadt Martina Trauth ein. In einem ersten Treffen tauschten sich die Frauen über die Möglichkeiten einer verstärkten überparteilichen Zusammenarbeit in der SVV im Interesse der Frauen in Potsdam aus. 

"Es gibt keine Demokratie ohne Frauen", sagte Khalida Messaoudi, um diese Aussage in Potsdam mit Leben zu füllen, treffen sich die weiblichen Stadtverordneten 2-3x pro Jahr, an einem ausschussfreien Tag.

Das Frauenzentrum koordiniert die Treffen zeitlich und räumlich. Die Fraktionärinnen verfolgen durch die gemeinsamen Treffen das Ziel frauenpolitische Themen in der Landeshauptstadt Potsdam vernetzt voran zu bringen.

Dazu besprechen und beraten sie innerhalb der Treffen über gemeinsame Antragsvorhaben und stimmen die jeweilige Antragseinbringung und Verantwortlichkeiten ab.

Ein Hintergrund der überparteilichen Treffen war unter anderem die Tatsache der  sinkenden Anzahl von Frauen in Führungspositionen der öffentlicher Verwaltung, in der Führung kommunaler Unternehmen, sowie in politischen Mandaten und Ämtern.

Ein erster wichtiger Meilenstein der Potsdamer Fraktionärinnen ist der überfraktionelle Antrag "Mentoring-Programm für Fachbereichsleiterinnen". In dem wird der Oberbürgermeister beauftragt, ein dauerhaftes Mentoringprogramm in der Potsdamer Stadtverwaltung zu realisieren. Der Antrag der Frauen fand eine deutliche Mehrheit in der Stadtverordnetenversammlung.

Das Programm soll mittel- und langfristig den Frauenanteil insbesondere in der Fachbereichsleitungsebene der Stadtverwaltung erhöhen. Darüber hinaus soll ein solches Programm auch in den kommunalen Unternehmen der Stadt Potsdam eingerichtet werden. Mit den Programmen wird ein paritätisches Verhältnis von Männern und Frauen in Fachbereichsleitungen (Stadtverwaltung) sowie in den kommunalen Unternehmen (HauptabteilungsleiterInnen/GeschäftsführerInnen) angestrebt. Zwar arbeiten in der Stadtverwaltung deutlich mehr Frauen als Männer. Allerdings sind die Frauen auf Fachbereichsleiter-Ebene in der Minderheit: 5 von 19 Fachbereichsleiterstellen sind aktuell durch Frauen besetzt.

Die Fraktionärinnen haben sich für die Zukunft noch einiges vorgenommen. Aktuell ist ein weiterer Antrag, der sich mit dem Thema keine sexistische Werbung auf städtischen Werbeflächen befasst, in Arbeit.

Das Spektrum von Themen, die die Vernetzung und die politische Wirkung von Frauen überparteilich bedürfen, ist groß. Gemeinsam müssen und werden weitere Stellschrauben zu unterschiedlichen Themen, die insbesondere zu einem gleichberechtigten Miteinander von Männern und Frauen in unserer Gesellschaft führen, identifiziert und bearbeitet.

 

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